
George A. Glass© George Glass
George A. Glass
George Glass gehört dem höheren diplomatischen Dienst im Rang eines Gesandten Botschaftsrates an. Seit Sommer 2009 leitet er die Politische Abteilung der amerikanischen Botschaft in Berlin. Von 2007 bis 2009 war er als außenpolitischer Berater des Kommandeurs des North American Aerospace Defense Command (NORAD) and US Northern Command in Colorado Springs tätig. Davor arbeitete Herr Glass für ein Jahr als Geschäftsträger und später als stellvertretender ständiger Vertreter an der amerikanischen Vertretung bei Internationalen Organisationen in Wien.
Von 2001 bis 2004 leitete George Glass das Referat für Terrorismusfinanzierung und Sanktionen im amerikanischen Außenministerium. Davor war er als Gesandter an der amerikanischen Botschaft in Bern, Schweiz sowie als amerikanischer Generalkonsul in München (1997-2000) tätig und arbeitete auch als stellvertretender Referatsleiter für NATO Angelegenheiten im US Außenministerium. Herr Glass war auch in Tokio, Moskau, Berlin und Washington eingesetzt.
Vor seinem Eintritt in den diplomatischen Dienst hat Herr Glass als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Atlantic Institute in Paris sowie als Dozent am Hamburger Institut für Internationale Politik und Wirtschaft, Haus Rissen, gearbeitet.
George Glass machte seinen Master Abschluss an der Johns Hopkins School of Advanced International Studies und seinen Bachelor an der Tufts University. Er hat auch an der Freien Universität in Berlin sowie der University of Pittsburgh studiert.
Dr. Peter Rudolf© Peter Rudolf
Dr. Peter Rudolf
Dr. Peter Rudolf, Jahrgang 1958, ist Leiter der Forschungsgruppe Amerika an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit, zu dem er 1988 stieß. Nach dem Studium der Politikwissenschaft und der Katholischen Theologie an der Universität Mainz schloss Peter Rudolf 1989 an der Universität Frankfurt/M. seine Promotion im Fach Politikwissenschaft ab. Er arbeitete als Congressional Fellow der American Political Science Association (APSA) in Washington DC und war im Anschluss zunächst als Wissenschaftler an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt/M. sowie später am Center for Science and International Affairs der Harvard University tätig.
Als Hochschullehrer arbeitete er außerdem an der Freien Universität Berlin sowie an der Universität Augsburg, wo er sich im Jahr 2000 in Politikwissenschaft habilitierte. Von 2003 bis 2006 war er Mitglied des Vorstands der Sektion Internationale Politik der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Dr. Rudolf hat zahlreiche Bücher und Artikel zu den Themen US Außenpolitik, transatlantische Beziehungen, deutsche Außenpolitik, Rüstungskontrolle und anderen Fragen der internationalen Sicherheit publiziert. Jüngste Buchveröffentlichungen: Imperiale Illusionen: Amerikanische Außenpolitik unter George W. Bush (2007) und Das „neue“ Amerika: Außenpolitik unter Barack Obama (2010).
Olivia Schoeller© Olivia Schoeller
Olivia Schoeller
Olivia Schoeller war von 2003 bis 2009 USA-Korrespondentin der Berliner Zeitung in Washington DC. Die Journalistin wurde in München geboren und studierte politische Wissenschaften am Bard College in New York. Nach einem Volontariat bei der Augsburger Allgemeine Zeitung arbeitete sie als Redakteurin im Ressort Politik/Nachrichten. 1998 wechselte sie zur Berliner Zeitung und war dort fünf Jahre als Redakteurin der Außenpolitik für die USA, Großbritannien und Spanien zuständig. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 reiste Olivia Schoeller nach New York um über die Wochen nach den Anschlägen zu berichten. 2002 begleitete sie die Bundeswehr nach Kabul um über den ersten out-of-area Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan zu schreiben. Ein Jahr später trat sie ihren Job als USA Korrespondentin der Berliner Zeitung in Washington an. Sechs Jahre lang berichtete Olivia Schoeller über das Land, seine Kriege und verfolgte unter anderem zwei Präsidentschaftswahlen und mehrere Kongresswahlen. Nach der Amtseinführung von Barack Obama kehrte sie nach Berlin zurück und arbeitet seither als Redakteurin der Seite Drei der Berliner Zeitung.
Andreas Zumach© Andreas Zumach
Andreas Zumach
Andreas Zumach ist Journalist und Buchautor, seit 1988 UNO- und diplomatischer Korrespondent in Genf für die Berliner „tageszeitung“ (taz) und andere Zeitungen, Rundfunk-und Fernsehanstalten in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Großbritannien und den USA. Er gilt als Experte auf den Gebieten der Sicherheitspolitik, der Rüstungskontrolle und des Völkerrechts und der transatlantischen Beziehungen. Zur Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama schrieb Zumach in der taz: „Abgesehen von seiner fatalen Kriegspolitik in Afghanistan, die ein anderer US-Präsident möglicherweise noch entschiedener betrieben hätte, ist Präsident Obama auch weiterhin das Beste, was den USA und dem Rest der Welt passieren konnte. Das gilt im Vergleich zu den personellen Alternativen, die 2008 zur Wahl standen. Und das gilt mit Blick auf die gigantischen Herausforderungen, vor denen die USA und die Welt heute stehen.“ Zuletzt von ihm erschienen: „Die kommenden Kriege – Ressourcen, Menschenrechte, Machtgewinn - Präventivkrieg als Dauerzustand?” (2005)
© Wayne Martin
Musik: Wayne Martin und Band
Der Sänger Wayne Martin wurde in New Orleans geboren und wuchs in San Francisco auf. Seine Engagements führten in alle Kontinente, bis er in Europa sesshaft wurde. Nach längerem Aufenthalt in Schweden, wo Wayne als Gospelsänger arbeitete, machte er vor circa zehn Jahren Berlin zu seinem Lebensmittelpunkt. Dort wurde er von Universal Records unter Vertrag genommen, und es wurden von ihm diverse Titel veröffentlicht. In Fernsehshows und Radiosendungen ist Wayne genauso zu Hause wie auf internationalen Festivals, Hotelbars oder Jazzclubs. Sein aktuelles Programm besteht aus Jazz- und Rhythm & Blues-Stücke aus New Orleans, Soulklassikern der 60er und 70er Jahre, aber auch aus Blues-Klassikern und eigenen Titeln seiner aktuellen CD “Home Town Boy”.
Moderation: Carsten Bösel
Carsten Bösel ist zweiter Vorsitzender des Freundeskreises Amerika Haus Berlin e.V. Nach dem Abschluss seines Studiums in Nordamerikastudien, Politikwissenschaft und Publizistik in Berlin und Durham (USA) war er zunächst als Bildungsreferent im Amerika Haus Berlin tätig. Heute arbeitet er selbstständig als Autor, Übersetzer und freier Studienberater und berät Abiturienten, Studierende und Absolventen zu Studien- und Forschungsmöglichkeiten in Nordamerika. Als Übersetzer für Deutsch und Englisch ist er vor allem für Organisationen, Stiftungen und Forschungseinrichtungen aus dem Bildungssektor tätig. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen die Bände „Studienführer USA“ und „Studienführer Kanada“ (beide herausgegeben vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst, DAAD), sowie „School Choice und Chancengleichheit“, eine Analyse der bildungspolitischen Kontroverse um staatliche Schulgutscheine für einkommensschwache afroamerikanische Familien in den sozialen Brennpunkten vieler amerikanischer Großstädte.